Die interpack findet von 7.bis 13. Mai 2026 in Düsseldorf statt

Neue Materialtechnologien und Designs prägen die Verpackung von morgen: Hochentwickelte Kunststoffe, faserbasierte Materialien und intelligente Beschichtungen optimieren Haltbarkeit, Schutz und Recycelbarkeit. Der Packmittelbereich der interpack 2026 zeigt vom 7. bis 13. Mai bewährte Lösungen in neuen Anwendungen ebenso wie aktuelle Entwicklungen und Innovationen. Er vereint über 1.000 Hersteller von Packmitteln, Packstoffen und Packhilfsmitteln aus aller Welt in sieben Hallen und Etagen, darunter viele Premieren bei Erstausstellern. Insgesamt werden auf der interpack 2.800 Aussteller erwartet.

„Die Vielfalt der Materialien und ihrer Anwendungen auf der interpack ist international einzigartig“, sagt Thomas Dohse, Director der interpack. „Mit unserem Hot Topic Innovative Materials rücken wir den Packmittelbereich dieses Jahr bewusst in den strategischen Fokus und bündeln Entwicklungen aus internationalen Märkten.“

Papierbasierte Packmittel, Karton und Verpackungsdruck. Papier- und kartonbasierte Verpackungen kommen weltweit auf einen Marktanteil von rund 16 Prozent bei Konsumgütern. Bis 2029 wird für dieses Segment ein weiteres Wachstum von etwa acht Prozent erwartet. Auf der interpack ist der Bereich für Papier, Karton, Wellpappe und Verpackungsdruck in der Halle 8a zu finden. Dort präsentieren unter anderem Metsä Board, Stora Enso, Sappi, Koehler, Starkraft sowie Printcity ihre Portfolios. Ebenfalls in Halle 8a angesiedelt sind Labelling- und Coating-Lösungen, unter anderem von CCL Label, Actega, Michelman und Stahl Packaging.

Metall- und Glasverpackungen. Metallverpackungen, insbesondere Dosen und Dosenverschließ-systeme, gibt es in der Halle 7a. Zu den vertretenen Unternehmen zählen Soudronic, Lanico, die IPA (International Packaging Association), Emballator, Umar Makina und SPL Industries. „Die Nachfrage nach kompletten Dosenherstellungslinien nimmt zu, insbesondere im Bereich Pet Food“, sagt Ruedi Umbricht, COO der Soudronic AG. „Treiber sind Nachhaltigkeitsanforderungen und der CO₂-Fussabdruck der Verpackung oder auch strategische Überlegungen zur Erweiterung der Wertschöpfungskette. In Bezug auf Nachhaltigkeit und CO₂-Bilanz bietet die Stahldose ganz klar Vorteile. Soudronic, als Hersteller von schlüsselfertigen Dosenherstellungslinien, wird den Besuchern der interpack die vielfältigen Möglichkeiten zur Produktion von Metallverpackungen präsentieren.“ Laut Branchenzahlen liegt der Anteil von Metallverpackungen derzeit bei 12 Prozent, mit einem prognostizierten Wachstum von 13 Prozent in den kommenden Jahren.

Auch Glasverpackungen, ein Klassiker unter den Verpackungslösungen, sind auf der interpack vertreten. In Halle 10 ist der Bundesverband Glasindustrie e. V. eine zentrale Anlaufstelle, die über aktuelle Entwicklungen und Trends informiert. Glas hatte im Jahr 2024 einen Anteil von acht Prozent am Einzelhandelsumsatz mit Konsumgüterverpackungen und es wird ein weiteres Wachstum von sechs Prozent bis 2029 erwartet.

Alternative und biobasierte Materialien. Einen zusätzlichen Akzent setzen alternative und neue Materialien, speziell in Halle 9, darunter bei Ausstellern wie Jonatura, Plantera, Innovia Films, Natureworks und Pacovis. Hier geht es insbesondere um Innovationen im Bereich biobasierte Kunststoffe während in Halle 8a faserbasierte Materialien gezeigt werden. Dort sind zum Beispiel die Stände von Metsä Board oder Stora Enso Anlaufstellen.

Hot Topic 2026: Innovative Materials. Mit „Innovative Materials“ setzt die interpack das Thema Materialien noch einmal ganz besonders in den Fokus. Diese sind seit jeher von zentraler Bedeutung für die Verpackungsbranche. Zugleich steigen die Anforderungen kontinuierlich: Neue regulatorische Vorgaben, höhere Erwartungen an Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit sowie zusätzliche funktionale Anforderungen prägen die Materialentwicklung. Unter dem Hot Topic „Innovative Materials” stehen daher Werkstoffe, Materialkonzepte und Designansätze im Fokus, die Funktionalität, Ressourceneffizienz und Recyclingfähigkeit miteinander verbinden.

„Eine der zentralen Aufgaben für Unternehmen aller Branchen ist es heute, Ressourcen effizient zu nutzen und Materialströme weltweit konsequent zu schließen. Wir sehen moderne Technologie als den entscheidenden Schlüssel, um diese Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft zu meistern. Die interpack ist für uns die wichtigste Plattform, um diese Wege gemeinsam mit unseren Partnern live zu diskutieren“, ordnet Veit Enders, Schütz, die Herausforderungen ein.

Save the Date: Der interpack-Dienstag im Forum Spotlight. Besucherinnen und Besucher mit besonderem Interesse an Materiallösungen können sich auch den 12. Mai vormerken: Dann steht „Innovative Materials“ im Mittelpunkt des interpack Spotlight Forums. Das Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Vertiefende Informationen zu Ausstellern, Produkten und Materiallösungen finden sich in der Aussteller- und Produktdatenbank der interpack: http://www.interpack.com/1410

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