Etwas mehr Säure in den Trauben, weniger Probleme mit viel Zucker und entsprechend hohen Alkoholwerten, eine gute Qualität und ein mengenmäßig geringerer Ertrag als 2018 – erste Prognosen beim Auftakt der Weinlese 2019. Zwar hatte es wieder Hitze und Trockenheit gegeben wie im Jahr 2018, aber der Regen im August und Anfang September habe den Trauben gutgetan, so Experten. Das bedeutet auch: Erneut gute Einsatzchancen für den Wine-Store-Age IBC von Schütz.
 
Dank Security-Layer Technologie, bei der gleichzeitig bis zu sechs Funktionsschichten extrudiert werden können, sind die edlen Tropfen bestens geschützt
Bereits am anderen Ende der Welt bestens bewährt, hatte er im Herbst 2018 in einer praxisnahen Testreihe in Deutschland und Österreich bereits bewiesen, dass er auch für den europäischen Markt hervorragend geeignet ist. Das Modell der Foodcert-Linie ist nach der derzeit höchsten Lebensmittel Industrienorm FSSC 22000 zertifiziert und verfügt über eine EVOH-Permeationsbarriere gegen das Ein- und Austreten von Sauerstoff, Stickstoff und anderen Gasen. Dieser IBC ist mit bis zu 1.000 Litern Füllvolumen in vielen Phasen der Weinherstellung optimal einzusetzen – ganz egal, ob bei der Most- oder Maische-Gärung, beim Ausbau der edlen Tropfen, der anschließenden Reifung, der Lagerung oder schlichtweg dem Transport von Traubenmost, Jungwein oder fertigem Wein. Schon vor drei Jahren wurde dies eingehend im Rahmen von Tests durch Experten des Australian Wine Research Institute für die in Downunder bevorzugt angebaute Rotwein-Sorte Shiraz bestätigt.
 
Nach Downunder auch in Deutschland erfolgreich getestet. Bereits 2016/17 kooperierte Schütz in Sachen Wine-Store-Age IBC mit dem Fachbereich Oenologie der weltweit anerkannten Universität Geisenheim im Rheingau. Eine dort durchgeführte Testreihe mit repräsentativ ausgewählten Rheingauer Rieslingen, ausgebaut in diesem Behälter, verlief schon damals sehr positiv. Auch die Hochschule bestätigte neben den guten Ausbauergebnissen einen weiteren bedeutsamen Vorteil für die Winzer und Weingüter: Gegenüber konventionellen, bislang im Weinbau bevorzugt genutzten Behältnissen sparen die Betriebe aufgrund der Containergeometrie Lagerfläche. Gerade bei Traditionsweingütern, die nicht selten inmitten historisch gewachsener Weinbauorte liegen, ist dies sehr willkommen. Weitere, nicht unerhebliche Faktoren: Die Logistik wird generell erleichtert, Kosten innerhalb der Supply Chain der Weingüter werden gesenkt.
 
Fünf Anbaugebiete – neun Weingüter – über 20 Weine im Testverfahren. In einem Mailing an deutsche und österreichische Weinbaubetriebe hatte Schütz im letzten Jahr rechtzeitig vor der Weinlese im Herbst die entscheidende Frage gestellt: „Reif für eine neue Lösung?“ Damit forderte das weltweit agierende Verpackungsunternehmen die Wein-Fachleute zur Teilnahme an einem IBC-Test beim Ausbau des Jahrgangs 2018 auf. Ziel der Aktion: Noch näher an die Praxis der Winzer heranzurücken und deren Urteil einzuholen. Zahlreiche innovationsorientierte und experimentierfreudige Winzer bekundeten ihr Interesse und bewarben sich. Sie kamen aus verschiedenen Anbaugebieten: Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Baden-Württemberg – auch ein Österreicher war darunter. Die letztendlich ausgewählten neun Betriebe starteten nach einer außergewöhnlich frühen Ernte mit dem Ausbau einzelner Gebinde dieses „Jahrhundert-Jahrgangs“, der dank eines überdurchschnittlich heißen Sommers in vielen Weinlagen herangereift war.
Ernst May-Jung vom Weingut Junghof, Undenheim/Rheinhessen, beim Verkosten eines Regent, den er im Schütz Wine-Store-Age IBC ausgebaut hat
Die meisten Ergebnisse der Praxistests zum Weinausbau mit dem Schütz Wine-Store-Age IBC liegen den Projektverantwortlichen bei Schütz in Selters mittlerweile vor. Die über 20 Weine des Testverfahrens sind fast alle abgefüllt und im Verkauf. Alle eingereichten Berichte und Beurteilungen der Wein-Profis waren mehr als zufriedenstellend, auch bei Weinsorten mit starker Primäraromatik wie beispielsweise dem Rivaner waren keine Entwicklungsunterschiede zu Lagerungen in Edelstahltanks festzustellen. Die Winzer selbst – einer von ihnen zog sogar eine Diplom-Önologin zu Rate – waren vom Ergebnis angetan. Zur großen Überraschung vieler waren auch die Werte der gemessenen SO2 (Schweflige Säure) im Edelstahltank und im Wine-Store-Age IBC fast gleich. Die Weine aus dem Schütz-Behälter präsentieren sich frischer, spritziger, sauberer, sind fruchtbetont und ohne oxidative Note – sensorisch alles bestens. Die Resümees waren durchwegs positiv, die Ergebnisse wurden gelobt. Die Weine entwickelten sich gut und probierten sich auch schon im frühen Stadium sehr schön. Der biologische Säureabbau, der keinen Sauerstoff duldet, verlief zur vollsten Zufriedenheit. Fazit der Winzer: Das IBC-Material ist wirklich prima für Wein geeignet. Es wurde keine Einschränkung im Vergleich zu anderen Behältern – wie etwa Edelstahltanks – festgestellt. Auch das Abstechen habe sehr gut funktioniert.
Die Verwendungszwecke in den Weingütern sind vielfältig: im Weinausbau sowohl für Weiß-, Rosé- und Rotweine (Maischegärung) sowie Sektgrundweine oder beim Einsatz im Herbstbetrieb – wenn beispielsweise kleine Teilpartien aus einem Großgebinde zwecks Abstoppen der Gärung entnommen werden. Dann sei eine Zwischenlagerung im IBC ebenfalls ideal, da platzsparend. Eine weitere, häufig genannte gute Einsatzmöglichkeit der IBC sei der Transport bei externer Lohnabfüllung.
 
Kurzprofil. Schütz ist ein international führender Hersteller von hochwertigen Transportverpackungen (Intermediate Bulk Container, Kunststoff- und Stahlfässer) mit Sitz in Selters, Deutschland. 1958 gegründet, verfügt Schütz heute weltweit über 50 Produktions- und Servicestandorte (inklusive Lizenznehmer) mit mehr als 6.000 Mitarbeitern. Mit seinen vier Geschäftsfeldern Energy Systems, Packaging Systems, Industrial Services und Composites nimmt Schütz in den jeweiligen Märkten diverse Spitzenpositionen ein.
 

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