ENGEL etabliert neuen Fertigungsstandort in Serbien

von Gernot Rath

Peter Jungwirth, Geschäftsführer ENGEL Serbien

Der neue Standort in Serbien ist Teil einer gezielten Weiterentwicklung der europäischen Fertigungsarchitektur von ENGEL. Im Mittelpunkt steht die Verlagerung mechanischer Fertigungstätigkeiten mit dem Ziel internationale Standortpotenziale besser zu nutzen und eine robuste europäische Supply Chain zu etablieren.  Im ersten Schritt entstehen in Kikinda auf einer Fläche von 13.000 m² Fertigungskapazitäten für mechanisch bearbeitete Komponenten. Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in den ersten drei Jahren am Standort aufgebaut werden. Die österreichischen Werke gewinnen dadurch Kapazitäten für anspruchsvollere, kundenindividuelle Systemlösungen.

„Der neue Standort in Kikinda ergänzt unsere bestehenden Werke in Europa“, so Stefan Engleder, CEO der Unternehmensgruppe. „Er erhöht unsere Wirtschaftlichkeit und schafft Flexibilität gegenüber der direkten Belieferung aus Asien. Unsere österreichischen Standorte gewinnen dabei Raum für hochkomplexe, spezifische Systemlösungen, die weltweit nachgefragt werden.“

Jahrzehntelange Globalisierungsexpertise. Der Aufbau des neuen Standorts erfolgt auf Basis von aktuellen Markt- und Kundenanforderungen sowie der jahrzehntelangen Globalisierungsexpertise von ENGEL. Kikinda überzeugt durch gut qualifizierte Fachkräfte sowie einer über Jahrzehnte entwickelten Industrieinfrastruktur und ermöglicht damit eine effiziente Integration in das bestehende europäische Produktionsnetzwerk. Peter Jungwirth übernimmt zusätzlich zu seiner kaufmännischen Leitung des Standortes in Kaplice (Tschechien) die Geschäftsführung von ENGEL Serbien. Erfahrene ENGEL-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Österreich schulen das lokale Team und stellen damit den Wissenstransfer gemäß der unternehmensweiten Qualitätsstandards sicher. Besonders für Kunden mit Marktpräsenz in Europa und Amerika entsteht mit der Erweiterung des Produktionsnetzwerkes eine robuste Versorgungsbasis, unabhängig von langen Transportwegen und internationalen Lieferkettenrisiken.

www.engel.at

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