GreenSaver: Einsparpotenziale im Klebstoffauftrag nutzen

von Gernot Rath

Sind die Klebstoffraupen am richtigen Ort, Querschnitt und Länge optimal?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um im Klebstoffauftrag Energie, Klebstoff und Druckluft zu sparen oder Ausschuss und Stillstandzeiten zu reduzieren. GreenSaver von Robatech nimmt den gesamten Klebstoff-Auftragsprozess unter die Lupe und deckt mögliches Einsparpotenzial auf.
Die Inspektion wird vor Ort durchgeführt und dauert in der Regel pro Klebstoff-Auftragssystem ein bis zwei Stunden. Sie beinhaltet zudem eine Beurteilung des Gerätezustands und der aktuellen Auftragsqualität. Robatech möchte mit diesem Service Unternehmen unterstützen, in Zeiten von steigenden Energiepreisen und Rohstoffknappheit, Ressourcen einzusparen.
 
Bis zu 30 % weniger Klebstoffverbrauch. Viele Produktionsbetriebe applizieren zu große Klebstoffmengen. Ein Grund liegt meist an der Verstellung des Pumpendrucks am Schmelzgerät. Oft werden auch zu lange Raupen aufgetragen, die Raupen sind im Querschnitt zu groß oder sie werden auf dem Substrat nicht an der richtigen Stelle appliziert. GreenSaver überprüft alle Einstellungen im Klebstoffauftrag und zeigt auf, an welcher Stelle wie viel Klebstoff eingespart werden könnte. Für bestimmte Anwendungen ist das sparsame Hotmelt-Stitching möglich. Statt durchgezogener Raupen werden kurze Raupen intermittierend aufgetragen. Damit lässt sich der Klebstoffverbrauch sogar um bis zu 40 % reduzieren.
 
Mit dem neuen Schmelzgerät Vision, Heizschlauch Performa und Elektrokopf Volta lassen sich bis zu 48 % Energie einsparen
Bis zu 50 % weniger Energieverbrauch. Ein optimales Heizmanagement, die Verwendung von modernen Schmelzklebstoffen und der Einsatz von neu entwickelten, energieeffizienten Komponenten sind die drei Möglichkeiten, um Energie im Klebstoffauftrag einzusparen. GreenSaver analysiert das Einsparpotenzial detailliert. Ist die Heizzonen-Temperatur am Schmelztank, Heizschlauch und Auftragskopf optimal auf den verwendeten Klebstoff eingestellt? Wird das Schmelzgerät zum richtigen Zeitpunkt ein- und ausgeschaltet? Wird die Temperaturabsenkung angemessen eingesetzt?  
Es kann angebracht sein, von einem herkömmlichen EVA-Hotmelt auf einen metallocen-basierten oder Niedrigtemperatur-Klebstoff zu wechseln. Niedrigtemperatur-Klebstoffe werden bereits bei einer Temperatur von etwa 110 °C bis 140 °C appliziert. Bei herkömmlichen EVA-Hotmelts beträgt die Applikationstemperatur hingegen 160 °C bis 185 °C.
Beim Kauf neuer Komponenten für den Klebstoffauftrag sollte besonders auf deren Energieeffizienz geachtet werden. Zum Beispiel erzielt Robatechs Schmelzgerät Vision und der vollisolierte Heizschlauch Performa im Vergleich zu ähnlichen Mitbewerber-Komponenten der gleichen Kategorie eine Energieeinsparung von bis zu 48 %.
 
Bis zu 60 % weniger Druckluftverbrauch. Der Einsatz von modernen, elektrischen Auftragsköpfen anstelle von pneumatisch betriebenen kann den Druckluftverbrauch des Heissleim-Systems um bis zu zwei Drittel reduzieren. Robatechs SpeedStar Compact oder Volta sind mit jeweils 500 Millionen und 1 Milliarde Betriebszyklen sehr langlebig und somit für Hotmelt-Stitching geeignet. Je weniger Komponenten mit Druckluft betrieben werden, desto geringer die anfallenden Kosten
 
Interessierte können sich an folgenden Messen über das neue Angebot informieren und für eine unverbindliche Inspektion ihres Klebstoffauftragssystems anmelden:
 
interpack / Düsseldorf vom 04. – 10.05.2023: Halle 11, Stand G70
SMART Automation / Linz vom 23.-25. Mai 2023: Halle 1, Stand 433
 
 

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