Mit wenigen Klicks zum Wunsch-Etikettierer

von Gernot Rath

Schneller zum Wunsch-Etikettierer: Den HERMA 500 kann man jetzt einfach am Bildschirm konfigurieren; die CAD-Daten lassen sich herunterladen und in die Daten von übergeordneten Anlagen oder Maschinen übernehmen

Maschinenbauer und Systemintegratoren können damit ihren HERMA 500 inklusive Stativ – und damit einbaufertig – nach ihren jeweiligen Wünschen und Anforderungen selbst oder gemeinsam mit einem HERMA Experten zusammenstellen. Das betrifft zum Beispiel Baubreite, Laufrichtung und Ablösesysteme, aber auch die benötigte Geschwindigkeit und die Art der eingesetzten Ab- und Aufwickler. Der Clou dabei: Die entsprechenden CAD-Daten stehen dann in verschiedenen Ausgabeformaten als Download zur Verfügung. „Man kann also das konfigurierte CAD-Modell exportieren und in die eigene Maschine oder Linie übernehmen“, erläutert Jana Paul, Projektleiterin bei HERMA Etikettiermaschinen. „Man sieht damit sofort, ob irgendwo Störkonturen auftreten. Ist das der Fall, optimiert man einfach im Konfigurator das gewählte Modell.“ Auf dieser Basis lässt sich auch ein Datenblatt mit 3D-Visualisierungen zu dem individuell konfigurierten Etikettierer erstellen und herunterladen. Aufgrund der intelligenten Auswahllogik des Konfigurators sind nichtmögliche Kombinationen von vornherein ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil: In Abhängigkeit von der gewählten Ausführung wird sofort der Preis der gewünschten Konfiguration angezeigt. „Damit liefert HERMA praktisch in Echtzeit alle wichtigen Parameter für eine erfolgreiche Projektplanung und -durchführung“, erläutert Jana Paul. Aufgrund des automatisierten Bestellprozesses verspricht HERMA auch eine außergewöhnlich kurze Lieferzeit: Sie beträgt circa elf Werktage. Die einmal konfigurierten und ggf. auch bestellten Ausführungen lassen sich zudem für Wiederholaufträge speichern. „Das ist hilfreich für Maschinenbauer, die pro Jahr 30 und mehr baugleiche Exemplare des HERMA 500 benötigen, diese aber üblicherweise Zug um Zug bestellen.“ Zugänglich ist der Online-Konfigurator im HERMA Service Portal www.herma.de/maschinen/service/service-portal/.

In Echtzeit eingebunden. Der neue Online-Konfigurator ist nur ein Beispiel, wie HERMA die digitale Transformation vorantreibt. Neben einem integrierten Webserver ist der HERMA 500 mit Schnittstellen wie OPC UA und Modbus TCP für den Anschluss an gängige übergeordnete Steuerungen vorbereitet. Dank den unterstützten Industrial-Ethernet Protokollen wie Profinet und Ethernet/IP kann der HERMA 500 außerdem in Steuerungen von Siemens, Schneider und Allen-Bradley in Echtzeit eingebunden werden – ein großer Vorteil in Hinblick auf Industrie 4.0. Für Investitionssicherheit sorgt zudem die einfache und zeitnahe Funktions- und Leistungserweiterung über Code-Freischaltungen. Der Anwender muss also nicht in neue Etikettierer investieren oder sein Gerät für einen Servicetermin einsenden, wenn sich das Anforderungs- und Einsatzspektrum erweitert. „Der HERMA 500 wächst mit den betrieblichen Anforderungen einfach mit“, bringt es Jana Paul auf den Punkt. „Denn ein und derselbe Etikettierer kann dank der Upgrade-Funktion ein enormes Spektrum an Leistung und Funktionen abdecken.“

www.herma.at

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