Studie: Verpackungsmaschinenbau vor neuer Transformationsphase

von Gernot Rath

Studie von Packaging Valley Germany und ensign advisory zeigt Handlungsbedarf bei Digitalisierung, Nachhaltigkeit und globaler Wettbewerbsfähigkeit

Die höchste Priorität messen die Unternehmen der Digitalisierung bei. Insbesondere Automatisierung, datenbasierte Prozesse und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz werden als zentrale Wettbewerbsfaktoren betrachtet. Gleichzeitig bestehen weiterhin Herausforderungen bei Datenstrukturen, Schnittstellen und IT-Sicherheit.Auch Nachhaltigkeit gewinnt durch regulatorische Vorgaben wie die europäische Verpackungsverordnung (PPWR), ESG-Anforderungen und

steigende Nachweispflichten weiter an Bedeutung. Gefragt sind Lösungen, die Ressourceneffizienz, Materialflexibilität und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette miteinander verbinden.

Zugleich verändern sich die internationalen Märkte spürbar. Steigender Wettbewerbsdruck aus Asien, regionale Anforderungen in Nordamerika sowie neue Wachstumschancen in Indien und Lateinamerika erfordern angepasste Markt- und Servicekonzepte. Wettbewerbsfähigkeit entsteht künftig durch das Zusammenspiel von Technologie, Kostenstruktur, Service und lokaler Präsenz.

Die Studie macht deutlich: Die Zukunftsfähigkeit des deutschen Verpackungsmaschinenbaus wird maßgeblich davon abhängen, wie konsequent Unternehmen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und internationale Marktanforderungen miteinander verknüpfen und strategisch priorisieren.

Über die Studie. Die Studie wurde von Packaging Valley Germany e. V. gemeinsam mit der ensign advisory GmbH durchgeführt. Grundlage sind Interviews mit Mitgliedsunternehmen des Netzwerks sowie ergänzende öffentlich verfügbare Marktdaten. Untersucht wurden die drei Themenfelder Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Märkte.

Interessenten können die Ergebnisse der Marktstudie hier downloaden: Marktstudie Verpackungsmaschinenbau

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