USA konkretisieren Alternativen zu IPPC-markierten Paletten

von Gernot Rath

Gemäß der internationalen Pflanzenschutzrichtlinie ISPM 15 müssen Vollholzpaletten vor dem Export hitzebehandelt oder begast und entsprechend markiert werden, um zu verhindern, dass Holzschädlinge mit exportiert werden. Ein Großteil der Länder wendet die ISPM 15 an, darunter auch die USA. Zuständig für Pflanzenschutz ist dort der Animal and Plant Health Inspection Service (APHIS), der beim Landwirtschaftsministerium angesiedelt ist.

Die zuletzt am 1. August aktualisierte Website des APHIS enthält unter anderem eine Liste der anerkannten Alternativen zur Vollholzpalette, die ohne Behandlung und Markierung exportiert werden dürfen. Ganz oben auf dieser Liste steht „Plywood or press board“, unter das zum Beispiel die Inka-Pressholzpalette fällt. Die Inka-Palette wird aus Holzspänen bei hohen Temperaturen in Form gepresst. Pflanzenschädlinge haben keine Chance, sich in Inkas einzunisten. „Wir werden gelegentlich von Kunden gefragt, ob sie mit unseren Paletten problemlos in die USA exportieren können“, berichtet Andreas Heinrich, Produktmanager der Inka Paletten GmbH. „Wir antworten ihnen, dass die Inka-Palette als Pressholzprodukt ISPM 15-konform ist und ohne jede Vorbehandlung und Markierung für den Export verwendet werden kann. Dank der Website der APHIS können wir auf die Bestätigung von offizieller Seite verweisen – und außerdem gelangt die Information auch zu den Kunden, die nicht bei uns nachfragen.“ Die Informationen des APHIS sind auf https://www.aphis.usda.gov/, Thema „Plant Health“, zu finden oder unter dem folgenden Link: https://www.aphis.usda.gov/aphis/ourfocus/planthealth/import-information/wood-packaging-materiall/ct_wood_packaging_materials

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